Fm Glossar

Das Tempo von Wirtschaft und Technik bringt täglich neue Fachausdrücke und Abkürzungen. Zudem leidet das kollektive Verständnis durch unklare Begriffe und deren unsachgemässe Verwendung. Dem ist in einem Wachstumsbereich, wie Facility Management, das durch heterogenes Vor- bzw. Fachwissen geprägt ist, entgegenzuwirken.

Obwohl ein "Wörterverzeichnis mit Erklärungen" kaum alle Erwartungen erfüllen kann, wollen wir sowohl dem Einsteiger in das Thema als auch dem Experten einen Arbeitsbehelf mit => Querverweisen und Quellenangaben an die Hand geben. Falls Sie einen Fachbegriff vermissen, teilen Sie uns dies mit. Wir werden uns bemühen, Ihrem Wunsch nachzukommen. Bitte beachten Sie allfällige Markenbezeichnungen bzw. geschützte Warenzeichen.y

Übrigens finden Sie ein umfassendes Kompendium an Fachausdrücken in unserem Facility Management Dictionary 2000, einer Euro FM - Publikation in Form eines viersprachigen Wörterbuches auf CD-ROM mit mehr als 4.500 Fachbegriffen in Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch.

Für die Redaktion:

Ing. Peter Lanik,
ATGA
FACILITY MANAGEMENT
consulting * research * education
A-1120 Wien, Mandlgasse 31,
Tel +43-1-817 40 80-0, Fax +43-1-817 40 80-20
email: office@atga.com


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A
Abwesenheitsrate der Mitarbeiter
Kennzahl der durchschnittlichen physischen Abwesenheit der Mitarbeiter von ihrem Arbeitsplatz als Prozentwert aller ausser Haus erbrachten Arbeitszeiten (z.B. Termine ausser Haus, Seminarbesuch, Urlaub, Krankheit etc.), gemessen an der Normalarbeitszeit. Unberücksichtigt bleiben kurze Absenzen im Laufe eines Arbeitstages, an dem der Mitarbeiter grundsätzlich seinen physischen Arbeitsplatz nutzt. (BMFM)
Accomodation
[engl. u.a. (Platz für) Unterkunft, -bringung]; funktionsgerechte Unterbringung im Sinne von Räumlichkeiten bzw. Flächen entsprechend ihrer Nutzung (Arbeitsplätze, Kunden, Hotels, Seniorenheime etc.) (ATGA)
Arbeitsplatz
In aller Regel - unabhängig von legistischen Rahmenbedingungen - nicht nur die räumliche Anordnung und Gestaltung der Arbeitsmittel sondern auch das Arbeitsumfeld (Lärm, Beleuchtung, Strahlung, Luftverhältnisse etc.) und die organisatorisch-kommunikative Einbindung in ein übergeordnetes Ganzes, wie Unternehmen, Organisation usw. (nach Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
ARBO
Niederländische Wortbildung für Arbeitsschutz (Sicherheit, Gesundheit und Ergonomie bei der Arbeit)
Audit
Systematische und unabhängige Untersuchung einer Aktivität, deren Ergebnisse und deren Beurteilung. Man unterscheidet Produktaudits, Verfahrensaudits (Prozessaudits) und Systemaudits. (nach Qualitätsmanagement & ISO 9000, Lürzer, 1994)
Top
B
B2B
=> E-Commerce
Back office
Sammelbezeichnung für alle Bürobereiche, die nicht im direkten oder öffentlichen Kundenbezug (=> front office) arbeiten. (teleworker.org/lf_glossar_b_d.html)
Benchmarking (DYWIDAG)
Vorgang, in dem Prozesse und Methoden von Dienstleistungen, Produkten oder Abläufen anhand von Vergleichswerten gemessen werden. Diese Daten werden für die Betriebskostenanalyse erfasst, abgeglichen und ausgewertet. (Broschüre)
Benchmarking (DAL)
Benchmarking stellt sicher, dass die Kunden ständig konkurrenzfähige Leistungen erhalten, sowohl im Hinblick auf Kosten als auch auf Qualität. (dal.de)
Benchmarking (Rank Xerox)
Benchmarking ist ein fortlaufender Prozess der Bewertung eigener Produkte, Leistungen und Methoden im Vergleich mit dem stärksten Mitbewerber oder mit vergleichbaren Organisationen, die als Marktführer in ihrem Bereich anerkannt sind. (Robert Camp, Initiator des Benchmarking Programms von Rank Xerox)
Beschaffungsmanagement
Teilbereich des => Kaufmännischen Gebäudemanagement. Strategie zur Optimierung der Beschaffung von Lieferungen und Leistungen im Rahmen der Gebäudebewirtschaftung. (Dywidag)
Betreiben
Teilbereich des =>Technischen Gebäudemanagement. Dazu gehören das Inbetriebnehmen, Betätigen, Instandhalten und aus dem Betrieb nehmen von technischen Anlagen. (Dywidag)
BGF
=> Brutto-Grundfläche
BHKW
=> Blockheizkraftwerk
BIFM
British Institute of Facility Management; => BIFM Competences (bifm.org.uk)
BIFM Competences
BIFM Professional Qualifikation - Competences
  • Understanding Business Organisation: Understanding the Structure and Behaviour of Organisations, Understanding Business and Organisational Strategy, Developing FM Strategy
  • Managing People: People Management, Communication, Working with Suppliers and Specialists
  • Managing Premises: Property Portfolio Management, Understanding Building Design, Building Fabric Maintenance
  • Managing Services: Managing Building Services, Managing Support Services, Project Management, Managing Customer Service
  • Managing the Working Environment: Environmental Issues, Space Management
  • Managing Resources: Procurement, Risk Management, Financial Management, Quality Management, Information Management; => BIFM (bifm.org.uk)
Blockheizkraftwerk
Anlage zur gleichzeitigen Heizwärme- und Stromgewinnung. Entspricht sinngemäß einem Heizkraftwerk; in aller Regel aber kleinere Anlagen, die beispielsweise über Gasturbine oder Dieselmotor betrieben werden. (nach Michael Blockhorst, www.energieinfo.de)
BQA
Building Quality Assessment; Methode zur Bewertung der Performance einer Immobilie. (Building Evaluation Techniques, George Baird et al; WIFI FM M3)
Breakdown Maintenance
Reparaturorientierte Instandhaltung (ÖNORM M 8100)
Brutto-Grundfläche
Grundfläche aller Grundrissebenen eines Gebäudes; berechnet aus dem äusseren Mass der Bauteile inkl. Putz und Verkleidung. (nach DIN 277)
Building Maintenance
The preventive and remedial upkeep of building components (=> HVAC, electrical, plumbing, elevators, carpentry, painting etc.), excluding janitorial and ground maintenance. (ifma.org)
Building Related Illness
=> Sick Building Syndrome
Büroraumformen
=> Großraumbüro, => Gruppenbüro, => Zellenbüro, => Kombibüro, => Kommunikationsräume (www.gump.de)
Business-to-Business
=> E-Commerce
Top
C
CAD
=> Computer Aided Design
CAF
Cost Affecting Factors (Kostenbeeinflussende Faktoren)
CAFM
=> Computer Aided Facility Management
CAIFM
Computer Aided Integrated Facility Management, ermöglicht entgegen dem => Computer Aided Facility Management (CAFM) die Integration alle im Laufe der Bauplanung und Bauausführung gewonnenen Daten. (nach Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Call Center
Unternehmensabteilungen oder Spezialanbieter, die mittels moderner Informations- und Telekommunikationstechnik einen serviceorientierten telefonischen Dialog mit Kunden bzw. Interessenten gewährleisten. Hauptaufgaben dabei sind:
  • Inbound Calls: Beantwortung, Bearbeitung und Auswertung der eingehenden Anfragen, wie einfaches Kundenservice, Bestellannahme, Beschwerden, Hotline-Dienste etc.
  • Outbound Calls: aktive Ansprache potentieller und bestehender Kunden zur Kundengewinnung und -pflege, wie Beratungs-, Verkaufs- und Mailingaktionen, Terminvereinbarung, Datenbankbetreuung, Telefoninterviews (jet2web, Internet FOA)
CAQ
Computer Aided Quality Assurance0
Catering
Mitarbeiterverpflegung bzw. Bewirtung von Gästen (=> Hospitality) in Unternehmen und Organisationen nach verschiedenen Levels (Kantine, Cafeteria, Betriebsrestaurant etc.), Serviceformen (Selbstbedienung, Tischservice etc.), Leistungserbringern (Hausküche, Tüchter etc.), Systemen (Frisch-, Tiefkühl-, Lieferservice) und Organisationsformen (Kartenabbuchung, Kasse, Bons etc.). Positionierung nach Ausgewogenheit, Qualität und Frische sowie Preisbewusstsein und Flexibilität. Spezialisierungen für Seniorenheime, Kliniken und Krankenhäuser (Sonderkostformen, Diätverordnungen etc.). (ATGA)
CEO
Chief Executive Officer [engl.] = Geschäftsführer
CFM
Certified Facility Manager; mit der EBS European Business School, wird zur Zeit in Zusammenarbeit mit => IFMA Brüssel ein Zertifizierungsmodell für den CFM Certified Facility Manager ausgearbeitet. (ifma.at)
Chain-Management
[engl. Kette, verketten] Erweiterung von Geschäftsbeziehungen auf die gesamte Wertschöpfungskette vom Zulieferer über das Lager bis zur Produktion, also vom Back End ("hinteres Ende" beim Rohstofflieferanten) bis zum Front End, wo der Kunde beraten wird und kauft. Dadurch werden Unternehmensprozesse transparenter und Sparpotenziale genutzt. (Internet FOA)
Change Management
Die Dynamik der Informations- und Kommunikationstechnologie zwingt Unternehmen, sich ständig auf neue Marktanforderungen einzustellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Change Management beschreibt den Prozess der kontinuierlichen Planung und Realisierung von Veränderungen und betrifft strategische, technologische, strukturelle und personelleDimensionen. Auslöser sind Marktveränderungen, Fusionen, Privatisierungen, veränderte Legislaturen, Reorganisation von Geschäftsprozessen usw. (nach MCO)
CIFM
Computer Integrated Facility Management => Computer Aided Facility Management
CIP
Continuous Improvement Process => Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Client
= Klient => Entscheidungsebenen im Facility Management
CMMS
Computerized-Maintenance Management System
Computer Aided Design
Computergestützte Softwaresysteme für Architekten und Planer zum Konstruieren von Plänen am Bildschirm. Die Anreicherung der „... CAD-Daten um nicht geometrische Beschreibungen, also alphanumerische Daten für Steuerungsmassnahmen und Kostenzuordnungen ... liessen ... Auswertungen in einer datenbankähnlichen Form zu“, überforderten anfangs den Rechneraufwand und initiierten weitere Entwicklungen (=> CAFM etc.). Angestrebtes Ziel ist ein objektorientierter Ansatz mit vernetzter alphanumerischer und grafischer Datenbankstruktur. (Facility Management planen - einführen - nutzen, Schneider, 2001)
Computer Aided Facility Management
Softwaresysteme zur ganzheitlichen Analyse, Steuerung und Kontrolle der Aufgaben im Facility Management durch Vernetzung aller Vorgänge im Lebenszyklus einer Immobilie. In der Regel bietet CAFM-Software einzelne Module (Umzugs-, Liegenschafts-, Instandhaltungs-, Reinigungsmanagement usw.
Derzeit schätzt man die Zahl der unterschiedlichen CAFM-Systemhersteller auf 180 und mehr. Dies erschwert die richtige Systemauswahl, die nur unter Berücksichtigung der konkreten Unternehmensprozesse ( => Kerngeschäft), also immer firmen- und objektspezifisch, möglich ist. Es kann nicht die Organisation an ein "von der Stange" gekauftes Facility Managementsystem angepasst werden, sondern das Facility Managementsystem muss die Arbeitsabläufe / Prozesse von Beginn bis zum Ende und über einzelne Module hinweg darstellen.

Beispielsweise löst der folgende Vorgang mehrere modulübergreifende Schritte aus:

  • Hausinspektor stellt defekten Ventilator fest (Formular für die Erfassung)
  • Eingabe des Erfassungsformulars in das FM-System (Modul Auftragsverwaltung)
  • Feststellen der technischen Daten durch den Objektmanager (Modul Raumbuch)
  • Ermittlung des Einbauortes, Einbauskizze / Lageplan (Modul Grafik)
  • Abfrage, ob Ersatzventilator vorhanden ist (Modul Inventar)
  • Wenn nein: Anbote, Preisvergleich, Bestellung, Auftragsbestätigung verfolgen
  • Reparaturtermin festlegen, Auftrag verfolgen, Ventilator einbauen
  • Kontrolle des mängelfreien Einbaus: Unterzeichnung Lieferschein / Montagebericht
  • Bezahlung der Rechnung für Lieferung und Montage (Modul Auftragsverwaltung)
  • Kontieren auf entsprechende Kostenstellen (Modul Liegenschaftsverwaltung)

Die optimale Leistungserbringung kann durch die Auswahl eines geeigneten CAFM-Systems (Systemunterstützung) erheblich gesteigert werden. Dies Bedarf jedoch der vorherigen Ermittlung aller für die Leistungserbringung relevanten Prozesse. (nach M. Hob, Gesellschaft für CAFM-Unternehmensberatung mbH, Mannheim => www.dialog21.de)

Computer Aided Facility Management (DYWIDAG)
Alle Systeme der lnformationstechnik (IT-Systeme), die gezielt Leistungen während der Nutzungsphase von Gebäuden unterstützen: Standard-, Planungs-, Facility Management- und andere Software. (Dywidag)
Computer Aided Quality Management
Überbegriff aller computergestützten Systeme, die das => Qualitätsmanagement fördern (nach Qualitätsmanagement & ISO 9000, Lürzer, 1994)
Concierge
Pförtnerdienst und Anlagenüberwachung (ATGA)
Consumer
= Konsument => Entscheidungsebenen im Facility Management
Contracting
Finanzierungsmodell zur Umsetzung von Maßnahmen im => Gebäudemanagement. (Dywidag) Contracting bedeutet die Übernahme der Verantwortung für die (energetische) Versorgung eines Objektes durch den Contractor in einer langfristigen Partnerschaft. Der Contractor führt Investitionen in effizienzsteigernde Maßnahmen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durch. Die Refinanzierung erfolgt im Idealfall vollständig, andernfalls teilweise über die eingesparten (Energie-)kosten. => Energie-Contracting (nach hewcontract.de)
Convention Manager
[Convention: engl. u.a. Versammlung, Tagung, Konvent], im Hotelmanagement (=> Hospitality) Hotel-, Kongress- und Veranstaltungsmanager, der für das Veranstaltungsgeschehen von der Akquisition bis zur Kundenbetreuung vor Ort verantwortlich zeichnet (IFH Institut für Hotelmanagement)
Core Business
=> Kerngeschäft
Corporate Real Estate Management
Unter den CRE (Corporate Real Estate) - Kosten versteht man alle für die Bereitstellung eines Gebäudes anfallenden Kosten (ohne Betrieb). Sie errechnen sich als Summe aus:
  • Management (CREM - Corporate Real Estate Management), also Management des Immobilienbestandes, An- und Verkauf von Immobilien, strategische Immobilienverwaltung, Steuerung des Immobilienportefeuilles etc.
  • Hausverwaltung, im einzelnen Mietverwaltung, Vertragsmanagement für Versicherungen, Berechnung und Verwaltung der Steuern und Abgaben, Miete
  • Miete (falls keine Miete anfällt, können aus Gründen der Vergleichbarkeit etwa kalkulatorische Abschreibungen inklusive Nebenkosten (Grundstück, Finanzierung) oder ein auf die Nutzungsdauer umgelegter Versicherungswert angesetzt werden)
  • Leasingkosten
In diesen Kostenblock fällt auch die kalkulatorische Abschreibung von Erneuerungen gesamter Anlagen; auch => Flächenmanagement, => Standort. (BMFM)
Cost Affecting Faktors
Kostenbeeinflussende Faktoren
CRE
Corporate Real Estate => Corporate Real Estate Management; auch => Standort
CREM
Corporate Real Estate Management; auch => Standort
CRM
=> Customer Relationship Management
Customer
= Kunde => Entscheidungsebenen im Facility Management
Customer Relationship Management
Customer Relationship Management = Ganzheitlicher Optimierungsansatz durch abteilungsübergreifende Integration aller kundenbezogenen Marketing-, Vertriebs- und Kundendienstprozesse („gläserner Kunde“), um im Zuge der Geschäftsbeziehungen auf Kunden- und Lieferantenseite Mehrwert zu schaffen („One-to-one-Marketing“) (nach CSC Austria)
Top
D
Database Marketing
Differenzierte Marktbearbeitung auf Basis von Marktforschungsdaten. (Internet FOA)
Desk sharing
Bei Aufhebung der starren Zuordnung von Mitarbeitern zu Arbeitsplätzen (=> Abwesenheitsrate der Mitarbeiter) benötigt man durch Mehrfachbelegung von Schreibtischen weniger Arbeitsplätze als der Anzahl der Mitarbeiter entspricht.
Dienstleistungskatalog
Handbuch zur Information der Mitarbeiter über die in Unternehmen bzw. Organisationen angebotenen Dienstleistungen samt den Bedingungen, zu denen sie erhältlich sind. Es enthält Teile des Organisationshandbuchs für die Mitarbeiter (z.B. Corporate Design, Verhalten im Notfall, Behebung von Störungen, Telefonverzeichnis, Gerätebedienung) und regelt die Inanspruchnahme sämtlicher unentgeltlichen und (kalkulatorisch) entgeltlichen Leistungen von „Autovermietung“ bis „Zeitschriften“ sowohl für Mitarbeiter als auch für externe Aufträge durch Dritte. (nach Dienstleistungsbasiskatalog, FMH Facility Management, 2000) Vielzitiertes Beispiel dazu ist der Servicekatalog des Flughafens Amsterdam, der neben Mietflächen samt technischen Diensten ein umfangreiches Spektrum infrastruktureller Dienstleistungen bietet. (schiphol.nl)
Drop-in
Im angloamerikanischen Raum eingebürgerter Begriff für kurzzeitig nutzbare (flexible) Arbeitsplätze für „employees who have not made a reservation for a workspace. Often these may be employees from a different site who „drop in“ for a short period and need a place to work.“ => Flexible Arbeitsplätze (Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996)
Due Dilligence
Aus dem USA-Kapitalmarkt-und Anlegerschutzrecht (securities laws), entspricht etwa dem im deutschen Recht verankerten Institut der "im Verkehr erforderlichen Sorgfalt". Man versteht darunter die sorgfältige Analyse, Prüfung und Bewertung eines Objektes im Rahmen einer beabsichtigten geschäftlichen Transaktion, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen, also die Beschaffung und Ausarbeitung von Informationen im Zuge einer Kauf- oder Übernahmeprüfung. Ziel ist das Aufdecken verborgener Chancen und Risiken zur Erhöhung der Entscheidungsqualität und Genauigkeit der Wertermittlung aufgrund des verbesserten Informationsstandes. => Immobilien Due Diligence (nach Scherrer, Universität Regensburg)
Top
E
E-Business
=> E-Commerce
E-Commerce
Elektronisch realisierte Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Geschäftsaktionen und Teilbereich des E-Business (Handel mit Gütern und Dienstleistungen via Internet). Zum E-Commerce gehören auch der After-Sales-Service, elektronische Zahlungssysteme (Online-Banking), die Anbindung eines elektronischer Katalogs (Web-Shop) an das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens, der Aufbau einer firmeninternen Kommunikation (Intranet) und eines vom öffentlichen Bereich des Internets abgeschirmten Kundennetzes (Extranet). E-Commerce und E-Business sind begrifflich unscharf abgegrenzt und oft synonym verwendet. E-Business - die Digitalisierung aller Geschäftsprozesse - ist jedenfalls der umfassendere Begriff.

E-Commerce umfasst Business-to-Business (B2B, Handel zwischen Unternehmen), Business-to-Consumer (B2C, Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern), Business-to-Governement (B2G, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behürden) und so fort (C2C, G2C, G2G). B2B-Plattformen, wie Warenbörsen, Großhandelsangebote im Netz und virtuelle Auktionen, sind ein starker Wachstumsbereich im elektronischen Handel. (Internet FOA)

EIB
European Installation Bus ist ein auf die Belange der Elektroinstallateure zugeschnittenes => Bussystem, das für eine hohe Teilnehmerzahl mit weniger zeitkritischer Anwendung ausgelegt ist. (nach DDC1, Schneider / ATGA)
Einzelbüro
=> Zellenbüro
Einzelleistungen
Die Vergabe von Einzelleistungen erstreckt sich auf abgegrenzte Aufgabenbereiche, wie etwa die Vergabe des Fuhrparks. Im Gegensatz zum => Outtasking wird hier auch die Managementleistung des betreffenden Teilbereiches mitvergeben (z.B. das Fuhrpark-Management und nicht nur die PKWs etc.). (ATGA); vgl. => Outsourcing
Energie-Contracting
Die Liberalisierung des Energiemarktes begünstigt energiebezogene Dienstleistungen, in deren Mittelpunkt Lösungen stehen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen sowie komfortabel, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sind. Die Contracting-Palette reicht von der Effizienzsteigerung über komplexe Energielieferungen für die Industrie bis hin zur regenerativen Energieversorgung von Gebäudekomplexen:
  • Energiespar-Contracting: Planung und Durchführung von Massnahmen zur Effizienzsteigerung bestehender Objekte
  • Nutzenergie-Lieferung: Anstelle von Strom, Gas, ül oder Kohle liefert der Contractor die vom Kunden benötigten Nutzenergien wie beispielsweise Dampf, Wärme, Druckluft und Kälte oder Medien wie Licht, Wasser und Gase.
  • Anlagen-Contracting: Betreuung oder Betreiben energieoptimierter Anlagen nach Sanierung oder Neubau durch den Contractor
  • Full-Service-Contracting: Contracting in Verbindung mit weiteren, nicht energiebezogenen Diensteistungen wie beispielsweise dem Facility Management
Die Vorteile sind unter anderem: Betriebskostensenkung, Wertsteigerung bzw. Werterhaltung der Infrastruktur, Investitionsrisiko beim Contractor, Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch Dritte, Effizienzsteigerung durch arbeitsergonomische Kompetenz, Verbesserung der Kapitalsituation u.v.a.m. (nach hewcontract.de)
Energiemanagement
Teilbereich des Technischen bzw. Strategischen Gebäudemanagement. Aufgabe des Energiemanagement ist es, dafür zu sorgen, Energiebedarf und Schadstoffemissionen im Rahmen vereinbarter Zielsetzungen zu minimieren. Dies gilt sowohl für die Planung, die Ausführung und den Betrieb des Gebäudes. (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996)
Enterprise Resource Planning
Vor wenigen Jahren entstandener Systemansatz zur Ressourcenplanung in Unternehmen, der in der Regel Auftragsbearbeitung / Fakturierung, Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Personalabrechnung, Materialwirtschaft und Bestandsführung umfasst und (entgegen herkümmlicher betriebswirtschaftlicher Standardsoftware) Voraussetzung für => Chain Management, => Customer Relationship Management, => E-Commerce ist. (nach Ilse & Rudolf Wolf)
Entscheidungsebenen im Facility Management
  • Klient, auch Client [engl.] = Genereller bzw. Schlüsselentscheider eines Unternehmens bzw. einer Organisation auf der höchsten Managementebene
  • Kunde, auch Customer [engl.] = Manager mit Budgetverantwortung für die zu liefernden Dienstleistungen => Interner Kunde
  • Konsument, auch Consumer [engl.] = Empfänger von Dienstleistungen ohne wesentliche Entscheidungsgewalt
Ergonomie
Wissenschaft von den Leistungsmöglichkeiten und -grenzen des arbeitenden Menschen sowie der besten wechselseitigen Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen
ERP
=> Enterprise Resource Planning
ESCS
European Society of Chartered Surveyors => www.rics.org/escs/, 1993 gegründet => RICS (ATGA)
Externer Facility Manager
Anbieter, der das => strategische Facility Management erbringt und (ähnlich einem Generalunternehmer) durch Einbindung der erforderlichen =>Teilanbieter auch das => operative Facility Management abdeckt; auch => Maincontracting, => Komplettanbieter, => Teilanbieter (ATGA)
Top
F
Facilities
Sachmittel und Dienste, die erforderlich sind, um Mitarbeiter in ihren Kernaufgaben zu unterstützen: Gebäude mit Grundstück, Gebäudetechnik, Gebäude-Infrastruktur, Gebäude-Inventar, Gebäude-Dienstleistungen. (Dywidag)
Facility
Something that is built, installed or etablished to serve a purpose.(ifma.org)
Facility Management (ATGA)
Unter Facility Management verstehen wir das Koordinieren aller Anlagen, Einrichtungen, Gebäude, die darin enthaltenen Arbeitsplätze, Grundstücke und die dazugehörigen Infrastrukturen mit den Menschen und den Aufgaben des Unternehmens bzw. der Organisation. Es nutzt Kenntnisse der Wirtschafts-, Ingenieur- und Verhaltenswissenschaften sowie aus der Architektur und Design. Facility Management betreut mit seiner langfristigen Betrachtungsweise alle Gebäude, Anlagen und Einrichtungen über deren gesamte Nutzungsdauer. (ATGA)
Facility Management (BIFM)
Facilities Management is the integration of multi-disciplinary activities within the built environment and the management of their impact upon people and the workplace. Effective Facilities Management, combining resources and activities, is vital to the success of any organisation. At a corporate level, it contributes to the delivery of strategic and operational objectives.

On a day-to-day level, effective Facilities Management provides a safe and efficient working environment which is essential to the performance of any business - whatever its size and scope of works.

Within this fast growing professional discipline, Facilities Managers have extensive responsibilities for providing, maintaining and developing myriad services. These range from property strategy, space management and communications infrastructure to building maintenance, administration and contract management. (bifm.org.uk)

Facility Management (GEFMA)
Facility Management ist ein unternehmerischer Prozess, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Facilities werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozess integriert. (GEFMA e.V., Bonn)

Facility Management in Deutschland steht für Analyse und Optimierung aller kostenrelevanten Vorgünge rund um ein Gebäude, ein anderes bauliches Objekt oder eine im Unternehmen erbrachte Leistung, die nicht zum Kerngeschäft gehört (=> Facilities). Facility Management umfasst Sachmittel und Dienste, die erforderlich sind, Mitarbeiter in ihrem Kerngeschäft zu unterstützen. Facility Management (sinngemäss: professionelle Gebäude-bewirtschaftung) bedeutet

Konzeption, Planung und dauerhafte Bereitstellung sämtlicher Facilities Termin- und kostengerecht, in geforderter Qualität.

Facility Management umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Gebüudes, es beginnt mit der Projektierung und endet mit der Verwertung bzw. der Revitalisierung der Objekte. FM schafft durch integrale Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung eine verbesserte Nutzungsqualitüt, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität.

FM in Deutschland versteht sich als neuer Ansatz des Immobilienmanagement

  • sowohl als innerbetriebliche, funktionsübergreifende Managementaufgabe
  • als auch als Systemangebot spezialisierter Dienstleistungsunternehmen

FM in Deutschland ist nicht mehr neu - aber für viele Entscheidungsträger sind die Fragen hinsichtlich Chancen und Risiken noch nicht beantwortet. (gefma.de)

Facility Management (IFMA Austria)
Facility Management ist die Gestaltung eines Arbeitsumfeldes, welches zur Lösung der strategischen Unternehmensaufgaben beiträgt und den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Anforderungen entspricht. Dabei soll der integrative Management-Prozess, in dem Personal, Standorte (Gebäude, Anlagen, Einrichtungen) und Abläufe als ein zusammenhängendes organisatorisches Gebilde betrachtet werden.

Viele Unternehmen haben entdeckt, dass das Bereitstellen von hocheffizienten Gebäuden, Objekten und Einrichtungen - den sogenannten "=> Facilities" verbunden mit gutem Management - ein wesentliches Kriterium für den Unternehmenserfolg sein kann.

Die Trends zu neuen Technologien, zu erhöhtem Umweltbewusstsein und die vermehrte Berücksichtigung gesundheitlicher Fragen im Arbeitsumfeld erfordern eine professionelle Behandlung dieser Ansprüche in einem Unternehmen.

Facility Manager müssen mit umfassendem Wissen und mit Fähigkeiten zur Bewältigung und Lösung einer Vielfalt komplexer Probleme und Herausforderungen ausgestattet sein.

Ihre zahlreichen Verantwortlichkeiten zeigen sich beispielsweise in den folgenden Funktionen:

  • Strategische Planung
  • Finanzielle Prognose und Budgetierung
  • Immobilien- und Grundstücksbeschaffung, Vermietung, Verkauf
  • => Beschaffung von Einrichtungen, Ausrüstung und Dienstleistungen, auch für Aussenanlage
  • Neubau, Umbau und Renovation
  • Gesundheit am Arbeitsplatz, Sicherheit für Personen und Sachen
  • Beachtung von Umweltauflagen
  • Entwicklung der Immobilienpolitik und Vorgehensweisen
  • Gebäudebetrieb, Gebäudetechnik und Instandhaltung
  • Qualitätsmanagement
  • => Benchmarking intern / extern
  • Architektur und technische Planung, Design
  • Flächenplanung und Flächenmanagement, Umzugsplanung
  • Kontrolle der allgemeinen Dienste, wie Kopieren, Transporte und => Catering
  • Telekommunikation
  • Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen, Verhaltensregeln (ifma.at)
Facility Management (IFMA USA)
The practice or coordinating the physical workplace with the people and work of the organization; integrates the principles of business administration, architecture, and the behavioral and engineering sciences. (ifma.org)
Facility Management Austria
Facility Management Austria wurde im Jahre 1995 gegründet und ist ein Berufsverband von rund 60 fachlich kompetenten Firmen aus ganz Österreich. Diese Firmen bieten Facility Management-Beratung, Facility Management und Facility Management-Services sowie Gebäudeautomation, Regelungstechnik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Leistungen von technischen Büros und Ausbildung an. Facility Management Austria und => IFMA Austria arbeiten auf einer gemeinsamen Plattform, aufgeteilt in sechs Arbeitsgruppen: Ausbildung, Marketing, => Benchmarking, Standards, Facility Management-Runde und Immobilien-Management.

Geschäftsstelle:

FMA
Facility Management Austria,
Mariahilfer Strasse 123,
A-1060 Wien
Tel. +43(0)1-599 99-390, Fax +43(01)-599 99-700 (fma.or.at)
Facility Manager / in
Berufsbild des für Immobilien, Gebäude und Anlagen verantwortlichen Nutzers, Betreibers und (Dienst-)Leistungsanbieters.
Facility Systems
Primary Facility Systems: Water and wastewater, electrical, => HVAC, lighting, laundry, telecommunication, safety and security, waste management, food service, and energy management. (Hospitality Facilities Management and Design, Stipanuk / Roffmann, 1996)
Feasibility Study
A study, usually conducted by a consulting firm, that assesses present and future demand for a proposed business and estimates the business's income and expenses for a period after it opens. (Hospitality Facilities Management and Design, Stipanuk / Roffmann, 1996)
Feng Shui
Uralte chinesische Weisheits- und Erkenntnislehre wonach Mensch und Natur ein harmonisches Ganzes bilden. Ausdrucksformen: Akupunktur, Ernährungslehre und eben Feng Shui. Es weist Parallelen zur westlichen Geomantie auf (z.B. Lehre von besonderen Plätzen) und ist - von traditionellen fernöstlichen Interpretationen befreit - auch unserem rationalen Weltbild zugänglich. Es findet nach westlichem Verständnis umgesetzt auch Eingang in unser Management (Aktivierung geistiger, körperlicher und emotioneller Energien) und unsere Architektur, Arbeitsplatzgestaltung und Inneneinrichtung. (ATGA)
Fernbedienung
Fernwirksystem zur Überwachung / Kontrolle der technischer Anlagen; => Gebäudeleittechnik. "Die übermittlung der Daten kann mit dem öffentlichen Telecom-Netz ... an eine ausserhalb liegende Zentralstelle erfolgen, die die übermittelten Daten prüft und bei Abweichungen vom Normalbetrieb oder bei Störungen die erforderliche Massnahme einleitet." (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996)
FF
=>Funktionsfläche
Flächenmanagement
Zusehends als vierter Leistungsbereich verankert, gleichrangig neben dem technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudemanagement (siehe DIN 32736), der einerseits das nutzer-, anlagen- und serviceorientierte Flächenmanagement in Richtung Facility Management und andererseits Immobilienmanagement / => Corporate Real Estate Management umfasst.

Trotz unterschiedlicher Stossrichtungen (Kundenzufriedenheit bzw. Nutzenstiftung im Facility Management vs. Immobilienperformance) ist eine Trennung zusehends unhaltbar, denn "Immobilien definieren den Ort und den Raum für soziale und geschäftliche Handlungen.

Sie sind ein mikroökonomisches (Häuser, Einzelgebäude) und ein makroökonomisches (Areale, regionale Netze) Organisationsmittel:" (Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000) Ganzheitliche Verwaltung von Flächen - im Wesentlichen unter den Aspekten Flächendokumentation, Kosten, Bereitstellung und Nutzungsänderung.(Dywidag)

Flächenmonitoring
Periodischer / spontaner Abruf aktueller Raum- bzw. Gebäudebelegungsdaten (Gegenstück zur Belegungsplanung); => Computer Aided Facility Management, => Umzugsmanagement (Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Flex
Aus den Niederlanden stammende Kurzform für => Flexible Arbeitsplätze (ATGA
Flexible Arbeitsplätze
An keine fixe Zuordnung gebundenen (nonterritoriale) Arbeitsplätze für Mitarbeiter mit geringer Anwesenheit (=> Teleworking) bzw. aufgrund spezieller Organisationsformen => Hoteling, Hot desking, Desk sharing (nach WIFI FM M3)
FMA
=> Facility Management Austria
FMIS
=> Facility Management Information System
FMN
=> Facility Management Nederland
Free address
Erstmals in Japan verwendeter Begriff für => Flexible Arbeitsplätze (Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996)
Front desk
=> Front office
Front of the House
The areas of a hotel or restaurant in which employees have extensive guest contact, such as the => Front desk (in hotels) and dining room(s). (Hospitality Facilities Management and Design, Stipanuk / Roffmann, 1996)
Front office
Unternehmensbereiche mit direktem Kundenkontakt, wie Empfang / Rezeption, Help desk, Kundendienst etc. (Internet FOA)
FTE
[engl.] Full Time Employee = Vollzeitbeschäftigte(r)
Funktionsfläche
Teil der => Netto-Grundfläche, in dem die betriebstechnischen Anlagen (z.B. Heizungs- und Lüftungsanlagen) untergebracht sind. (DIN 277)
Top
G
GA
=> Gebäudeautomation
Ganzheitliches Facility Management
=> Reinigung, => Sicherheit, => Gebäudetechnik, => Raum- und Flächenplanung, => Versicherungen, => Catering, => Energie- und Umwelttechnik, => Ver- und Entsorgung, => EDV-Dienstleistungen usw. waren schon immer => Gewerke der => Gebäudebewirtschaftung. Zukunftsweisend ist jedoch der Denkansatz, durch gemeinsame - ganzheitliche - Betrachtung dieser Teilaufgaben Synergien zu nutzen: "Facility Management ist eine Methode, Abläufe und Prozesse ganzheitlich zu planen und zu verwalten, mit dem Ziel, Transparenz zu schaffen und Ressourcen zu optimieren." (Facility Management, Hallenberg, 1998))
Gebäudeautomation
=> Zentrale Leittechnik
Gebäudeleittechnik
Optimierung des Prozessablaufes durch Erfassung und Auswertung der angeschlossenen Anlagen der => Technischen Gebäudeausrüstung; auch => Zentrale Leittechnik. "Die Gebäudeleittechnik (GLT) schafft die Voraussetzungen für eine kostengünstige Überwachung und Kontrolle der Anlagentechnik sowie deren => Fernbedienung von einer zentralen Stelle aus." (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996
Gebäudemanagement
Teilbereich von Facility Management, der vor allem operative Aktivitäten während der Nutzungsphase eines Gebäudes zum Inhalt hat. Gesamtheit des => Technischen Gebäudemanagements, des => Kaufmännischen Gebäudemanagements und des => Infrastrukturellen Gebäudemanagements. (Dywidag)
Gebäudesimulation
Rechnergestütztes Instrumentarium zur Verbesserung von Leistungsdaten, Energiebilanzen und des thermischen bzw. strömungstechnischen Verhaltens von Gebäuden, Fassaden und Räumen, weil Design, Bauphysik, Heiz-, Kühl-, elektrische Leistung etc. das technische Konzept und damit die Investitions- und Betriebskosten bestimmen (Dimensionierung, Wirkungsgrad etc.). (nach. Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996
Gebäudetechnik
Summe aller gebäudetechnischen Anlagen und Einrichtungen im Bereich der Heizungstechnik, Klimatechnik, Elektrotechnik usw., die mit zunehmender Komplexität "hochinstallierter Gebäude" zusehends einen qualitativen Umgang erfordern, "um sowohl natürliche Ressourcen zu schonen als auch den Umweltschutz aktiv zu unterstützen.
Dies gelingt insbesondere dann, wenn z.B. fossile Energien gar nicht erst benötigt werden. Gebäude der Zukunft sollten im Einklang stehen mit der Natur und den Nutzern einen Lebensraum bieten, der einerseits zwar thermisch, hygienisch und visuell behaglich ist, jedoch andererseits seine Ansprüche direkt aus der Natur deckt." (Gebäudetechnik, Daniels, 1996)
GEFMA
Deutscher Verband für Facility Management e.V. => gefma.de
Geographisches Informationssystem
Computergestützte Methode zur Erhebung, Verknüpfung und Analyse flächenbezogener geographischer Daten (Sachdaten, Attribute, Flächendaten durch Punkte, Linien, Vektoren etc.). Datentypen: Karten, Fernerkundungs- / Bilddaten, digitale Gelände- / Gebäudedaten. Darstellung in Form von Grafiken, Karten, Plots, Statistiken, Textverarbeitungs- oder Multimediatechniken. (www.glossar.de/glossar/z_gis.htm)
Gesamtinvestitionskosten
Alle Kosten der Anschaffung und / oder Herstellung des Objekts. Dazu zählen vor allem die Kosten für den Erwerb des Grundstücks inklusive Nebenkosten, die Bau- und Baunebenkosten und die => Bauzeitzinsen. erden. (dal.de)
Gewährleistungsverfolgung
Teilbereich des => Technischen Gebäudemanagements. Prüfen und überwachen der vertraglichen vereinbarten Gewährleistung der Nachunternehmen.(Dywidag)
Gewerke
Baulich-gewerberechtlich gewachsene Beschreibung von Leistungsbereichen; begrifflich unpräzise, da im Sinne des Facility Management auch Dienste aus der Logistik, Telekommunikation usw. als "Gewerke" bezeichnet werden müssten. "Es ist logischer, dafür die Art der Dienste und die Objekte der Tätigkeiten zu beschreiben. (Facility Management planen - einführen - nutzen, Schneider, 2001)
GIS
=> Geographisches Informationssystem
GLT
=> Gebäudeleittechnik
GM
=> Gebäudemanagement
Gross Area
Bruttofläche; ... the total of all the floor areas of the building or facility (Research Report 13, IFMA, 1994)
Großraumbüro
Vorteile: kurze Kommunikationswege, geringe Bindung an Gebüuderaster, Flächennutzung

Nachteile: ungleiche Arbeitsplatzqualität (Fensternähe), Innenzonen künstlich beleuchtet, Vollklimatisierung erforderlich, visuelle Störung, Lärmbelästigung, keine Privatsphäre, Leistungsminderung durch permanente Störeffekte

Heute meist als Sanierungsfall betrachtet, wegen wirtschaftlicher Nachteile auch künftig kaum bedeutsam. Flächenvorteile (5-10 % der Gesamtkosten) durch leistungsmindernde Störeinflüsse um ein Vielfaches aufgehoben (Personalkosten ca. 85 % der Gesamtkosten). (www.gump.de)

Gruppenbüro
Vorteile: gute Kommunikation, geschlossene Einheiten (Teams), Flächenbilanz

Nachteile: Großraumbüro in kleiner Ausgabe (visuelle / akustische Störungen, Fensternähe, künstliches Licht, fehlende Privatsphäre), Schallspitzen wegen des kleinen Raumes subjektiv störender als in Großraumbüros

Trotz vermeintlicher Vorteile wiederholen sich die Probleme des Großraumbüros, daher geringe Mitarbeiterakzeptanz.(www.gump.de)

Top
H
Handy Man
In Holland gebräuchliche Bezeichnung eines via Handy gesteuerten Allrounders für kleinere (technische) Reparaturen und Services
Hauptnutzfläche
Büronutzung, Archiv, Lager, Balkone, Terrassen, Empfangsräume, Wohnräume etc. (DIN 277)
Help Desk
Zentrale Serviceleitstelle (ZLS), auch Coordination Desk Management, Bewohner- oder Hotelservice; Nimmt als Ansprechpartner für alle Gebäudenutzer - nach dem Prinzip "One Face to the Customer" - Dienstleistungsaufträge (Reservierungen, Störungsmeldungen und Beschwerden) zur Bearbeitung entgegen. Im Regelfall sind die Dienstleistungen "Beschaffung", "Post- und Faxdienst" sowie "Kopier-, Repro- und Druckaufträge" davon ausgenommen und bei den dafür verantwortlichen Abteilungen in Auftrag zu geben. (nach FMH)
Help Desk Informationstechnik
Zentraler Ansprechpartner aller Gebäudenutzer bei Meldungen und Anfragen bezüglich Hard-, Software und Netzwerk. Fällt als Kontaktstelle der Abteilung "Informationstechnik" unter die Grundkosten für einen Netzwerkanschluss. (nach FMH)
HNF
=>Hauptnutzflächen
HOAI
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (D)
Homeworking
=> Teleworking
HORECA
Niederländische Wortbildung aus Hotellerie - Restaurants (Gastronomie) - Catering (Gemeinschaftsverpflegung). So etwa ist die jährliche HORECAVA in Amsterdam die grösste Fachmesse für Gastgewerbe und Grossküchenbetriebe im Beneluxraum => horecava.nl
Hospitality
[engl. Gastfreundschaft, Gastlichkeit], auch Hotelmanagement, Hotellerie (IFH Institut für Hotelmanagement)
Hot Desking
Abschätziger Marinejargon für Schlafkojen, die vom Vorbenutzer noch warm sind - "bunks used by several sailors on different watches ... being warm from the previous occupant" (Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996); => Flexible Arbeitsplätze
Hoteling
Workspace that is reserved on a first call basis and not dedicated to any specific worker beyond a specific amount of time. (ifma.org) "Offices are assigned using an automated hotel reservation system. This system also enables charges for space to be allocated based on use to projects." (Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996) => Flexible Arbeitsplätze => Nonterritoriale Arbeitsplätze
Housekeeping
[engl. Haushaltung, -wirtschaft], im Hotelmanagement (=> Hospitality) auch Aufgabenbereich der Hausdame (IFH Institut für Hotelmanagement)
HVAC
Heating Ventilation and Air Conditioning
Top
I
ICT
Informations- und Kommunikationstechnologie => ITC
IFMA
International Facility Management Association => ifma.org
IFMA Austria
International Facility Management Association, Chapter Austria => ifma.at

IFMA wurde 1980 in den USA gegründet, um die Facility Manager zu betreuen. IFMA's Vision ist es, durch die Bereitstellung von Informationen und Dienstleistungen zur Weiterbildung der Facility Management Fachleute die Qualität, das Ansehen und die Integrität des Berufsstandes erfolgreich zu fördern. Die europäischen und länderspezifischen Bedürfnisse werden soweit erforderlich im IFMA Büro in Brüssel koordiniert.

IFMA ist eine dynamische Vereinigung, welche verantwortlich für die Bedürfnisse ihrer Mitglieder ist und fortwährend einen Erfahrungsaustausch gewährleistet, um ihre Position als führende Organisation für die Facility Management-Fachwelt zu festigen. Sie stellt ihren Mitgliedern ein hervorragendes Netzwerk für die professionelle Weiterentwicklung zur Verfügung.

  • World Workplace
  • World Workplace Europe
  • EuroFM => World Workplace Europe
  • CFM Certified Facility Manager

IFMA beteiligt sich zudem an Projekten mit dem "International Development Research Council" (IDRC). Dazu gehört auch das dreijährige Forschungs- und Entwicklungsprogramm "Corporate Real Estate 2000" (CRE 2000), das neue Modelle für korporatives Management von Immobilien und Arbeitsplätzen erforscht.

Die Ziele des Vereins sind:

  • das Facility Management als anerkannten Beruf zu etablieren und zu fördern
  • den Ausbildungsstand und die beruflichen Karrierechancen von Facility Managern sowie deren professionelle Verhaltensweisen zu fördern
  • Standards im Facility Management zu entwickeln
  • Fachgruppen zu bilden, um den Erfahrungsaustausch in den einzelnen Fachgebieten zu vertiefen
  • Untersuchungen und Forschungsprojekte zu koordinieren und durchzuführen
  • eine Plattform für die Zusammenarbeit mit Firmen, Berufsgruppen, Verbänden, Hochschulen und der öffentlichkeit zu entwickeln
  • den Mitgliedern aktuelle Informationen über Facility Management zu vermitteln.

Informationen und Anmeldungsunterlagen sind erhältlich bei:

IFMA Austria:
Mariahilfer Strasse 123,
A-1060 Wien
Tel. +43(0)1-599 99 690, Fax +43(0)1-599 99 700, email office@ifma.at

IFMA European Bureau: Boulevard St.-Michel 15, B-1040 Brussel, Belgien

IFMA Headquarter: 1 E. Greenway Plaza, Suite 1100, Houston, TX-77046-0194 USA

Immobilien Due Diligence
Die Immobilien => Due Diligence umfasst neben der Umwelt Due Diligence noch die Commercial Due Diligence (Fragen des Marktes, der Wettbewerber und der Produkte), die Financial Due Diligence (finanzielle Analyse) und die Legal Due Diligence (rechtliche Analyse). Kennzeichnend sind Checklisten zur Informationsbeschaffung. Die notwendigen Prüfungen (Due Diligence Review) werden in der Regel von einem Team (Mitarbeiter des Käuferunternehmens und externe Berater verschiedener Fachrichtungen) durchgeführt. Den Abschluss bildet der Due Diligence Report, der das Vorgehen bei der Untersuchung und die gewonnenen Informationen ausweist. (nach Scherrer, Universität Regensburg
Immobilienmanagement
Corporate Real Estate Management, => Flächenmanagement
Infrastrukturelles Gebäudemanagement
Teilbereich des Operativen Gebäudemanagement: Catering, DV-Dienstleistungen. Gärtnerdienste, Hausmeisterdienste, Interne Postdienste, Kopier- und Druckereidienste, Parkhausbetreiberdienste, Reinigungs- und Pflegedienste, Sicherheitsdienste, Umzugsdienste, Waren- und Logistikdienste, Winterdienste, Zentrale Telekommunikationsdienste, Sonstige Leistungen (Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebüudetechnik, Nr. 12/1996)
Inhouse Facility Manager
Objektverantwortliche Mitarbeiter (Facility Manager) eines Unternehmens oder einer Organisation zur Erfüllung der Facility Management-Aufgaben, also Bereitstellung der internen Facility Services und Management extern bezogener Leistungen im Facility Management (WIFI FM M1)
Insourcing
A common approach in which facility management executives look to outside facility management service firms as process experts. Outside service providers are hired as consultants to measure operations against the commercial benchmark and make recommendations for improvement. The internal staff then implements the recommendations. (ifma.org)
Instandhaltung
Massnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des jeweils angestrebten Sollzustandes sowie zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems. Diese Massnahmen beinhalten
  • Wartung
  • Inspektion
  • Instandsetzung
... und schliessen die Abstimmung der Instandhaltungsziele mit den Unternehmenszielen und die Festlegung entsprechender Instandhaltungsstrategien ein. Systeme gliedern sich hierarchisch in Anlagen, Baugruppen und Bauelemente. (ÖNORM M 8100)
Integriertes Facility Management
Facility Management geht als strategischer Optimierungsansatz über das reine => Gebäudemanagement hinaus und führt die bisher getrennt betrachteten Funktionen Planen, Bauen, Finanzieren und Bewirtschaften in ein umfassendes integriertes Entscheidungskalkül über. (nach Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Intelligent Buildings
Buildings that are designed with a flexibility to accomodate change. (ifma.org)
Internal Move
=> Umzugsmanagement
Interner Kunde
Der Begriff "Kunde" umfasst im Facility Management mehr als dem üblichen Verständnis einer Auftraggeber- / Auftragnehmer-Beziehung entspricht und erstreckt sich aus Sicht des => Inhouse Facility Management neben Kunden, Besuchern etc. auch auf alle Mitarbeiter des betreffenden Unternehmens. Daher nach Zielgruppen differenziert Denken und Handeln. (ATGA)
ITC
[engl.] Information Technology & Communication => ICT
Top
J
JIT
=> Just in Time
Just in Time
In Japan entwickeltes Verfahren der dezentralen Planung und Steuerung, bei dem Produktionsvorleistungen exakt auf den Bedarfszeitpunkt hin produziert bzw. angeliefert werden, um Lagerbestände und Fertigungsdurchlaufzeiten zu minimieren. (nach Qualitätsmanagement => ISO 9000, Lürzer, 1994)
Top
K
Kaizen
=> Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Kanban
Aus Japan übernommene Fortführung des => Just in Time zu einer flexiblen, dezentralen Prozesssteuerung. Diese "Produktion auf Abruf" umfasst alle Fertigungsstufen und soll den Materialbestand bei gleichzeitiger Termintreue senken. (nach Qualitätsmanagement & ISO 9000, Lürzer, 1994)
Kapovaz
Kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit
Kaufmännisches Management
Teilbereich des Operativen Gebäudemanagement: Beschaffungsmanagement, Flächenmanagement, Kostenplanung und -kontrolle, Objektbuchhaltung, Projektmanagement, Vertragsmanagement, Sonstige Leistungen. (Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik, Nr. 12/1996)
Kerngeschäft
Tätigkeiten, die direkt und unmittelbar dem Erreichen unternehmerischer Ziele dienen. (Dywidag)
Klient
= Client [engl.] => Entscheidungsebenen im Facility Management
Kombibüro
Vorteile: Trennung von Arbeit und Kommunikation fördert Konzentration und Teamgeist, Transparenz, Vorteile von Gruppen- und Zellenbüros, Tageslicht (nur Fensterarbeitsplätze)

Nachteile: günstige Flächenbilanz nur bei Gebäudeauslegung für Kombibüros möglich (Umnutzung schwierig), geringe Flächeneffizienz, visuelle / akustische Stürungen durch Glaswand zum Kommunikationsraum (Aquariumeffekt), hohe Investitionskosten

Trotz vermeintlicher Vorteile wiederholen sich die Probleme des Großraumbüros; geringe Mitarbeiterakzeptanz. (www.gump.de)

Kommunikationsräume
Typologie: Konferenz (Entscheidungsbildung, Ergebniskontrolle), Präsentation (akquisitorische Informationsdarbietung), Workshop (Projektarbeit, Ideenfindung im Team,), Meeting (Informationsaustausch, Koordination, Entscheidungsvorbereitung), Schulung (Wissensvermittlung), Seminar (Know-how-Verbesserung), Training (Üben unter Wettkampfbedingungen) (www.gump.de)
Komplettanbieter
Anbieter, der das gesamte => strategische Facility Management und => operative Facility Management erbringt (daher auch "Mehrfachdienstleister"); auch => Externer Facility Manager, => Maincontracting, => Teilanbieter, (ATGA)
Konsument
= Consumer [engl.] => Entscheidungsebenen im Facility Management
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Führungskonzept, das auf dem japanischen => Kaizen beruht, der schrittweisen, aber fortlaufenden Verbesserung durch stete Vorschläge seitens aller Beschäftigten eines Unternehmens. Im Gegensatz dazu steht der bahnbrechende, plötzliche Fortschritt durch Innovation. (WIFI FM M3)
Kunde
= Customer [engl.] => Entscheidungsebenen im Facility Management => Interner Kunde
KVP
=> Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Top
L
Layout
A plan created by a space planner, interior designer or architect showing locations of tenant improvements and the utilization of the space by the tenant. (ifma.org)
Lebenszyklus
Erfahrungsgemäss betreffen bis zu 85 % der Gesamtkosten über die Lebensdauer einer Immobilie die => Gebäudebewirtschaftung. Die Weichen dafür (Anschaffungs- vs. Betriebskosten) werden bereits in der Planungsphase gestellt: "Für eine sachgerechte Beurteilung der Gesamtkosten ist der gesamte Lebenszyklus einer Immobilie von der Projektentwicklung, der Grundstücksbeschaffung, der Bauplanung und Entwicklung flexibler Nutzungskonzepte über die Erstellung, Vermarktung und Bewirtschaftung. die Modernisierung und Wertverbesserung bis hin zum Abriss und zur umweltschonenden Entsorgung relevant." (Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Liegenschaftsmanagement
=> Corporate Real Estate Management, => Standort
Lifecycle
=> Lebenszyklus
LON
Local Operating Network => Bussystem, von Echelon (USA) entwickelt, das durch Ausstattung von Sensoren, Aktoren, Ansteuer- und Erfassungsgeräten sowie komplexen Steuergeräten mit LONWorks-Komponenten eine einfache Handhabung bei hohem Automationsgrad bietet. (nach DDC1, Schneider / ATGA)
LV
=> Leistungsverzeichnis
Top
M
Maincontracting
Generalunternehmervertrag bzw. => Leistungsvertrag, dem das => Outsourcing des strategischen Facility Managements samt den zugehörigen operativen Leistungen (in der Regel im Form eines => Performance Contracting) an einen (!) Dritten zugrunde liegt. (Okko Kuiper)
Metering
In deregulierten Märkten zusehends relevante verbrauchsbezogene Abrechnung von beispielsweise Strom und Gas. Metering umfasst die Installation und Wartung von Messgeräten, die Messung und Auswertung der Verbrauchswerte und ergänzender Daten, die Durchleitung druch Fremdnetze und die Erstellung und Abwicklung von Abrechungen (ATGA)
MIS
Management Information System
Mitarbeiter
Unter Mitarbeitern werden alle Dienstnehmer eines Unternehmens verstanden. Teilzeitbeschäftigte werden gemäss ihrer Arbeitszeit auf ein Vollzeitäquivalent umgerechnet, z.B. entsprechen zwei Halbtagsbeschäftigte einen Vollzeitmitarbeiter. (BMFM)
Monitoring
Aktuelle Anzeige von (Betriebs-)Zustandsänderungen, z.B. auf einem Bildschirm
MSR
Mess-, Steuer- und Regeltechnik
Top
N
Nebennutzfläche
Sanitärräume, Teeküchen, Putzräume, Abstellräume, Garagen, Stellplätze etc. (DIN 277)
Netto-Grundfläche
Grundfläche aller Grundrissebenen, die zwischen den aufgehenden Bauteilen liegen; berechnet in Höhe des Fussbodens ohne Fuss- und Sockelleisten etc. (nach DIN 277)
NF
=> Nutzfläche
NGF
=> Netto-Grundfläche
NNF
=> Nebennutzflächen
Nonterritoriale Arbeitsplätze
=> Flexible Arbeitsplätze, Teleworking
Nutzfläche
=> Teil der => Netto-Grundfläche, der der Nutzung eines Bauwerkes aufgrund der Zweckbestimmungen dient. Gliedert sich in => Haupt- und => Nebennutzflächen (DIN 277)
Top
O
OA
Office Automation
Oecotrophologie
Hauswirtschafts- und Ernährungswissenschaften
OeVCS
Österreichischer Verband der Chartered Surveyors => rics.org/escs/countries/austria.html; 1999 gegründet, unter anderem, um Österreich durch Einführung internationaler Bewertungsverfahren als Standort für Immobilieninvestitionen zu forcieren => RICS (ATGA)
Outsourcing (ATGA)
Vertragliche Beauftragung eines in der Regel externen Dienstleistungsunternehmens mit Aufgaben, die andernfalls von internen Mitarbeitern erbracht werden müssten Begriffsherkunft: Outside Resource Using.
Varianten:
  • Internes Outsourcing => Leistungscenter
  • Selbstoutsourcing => Ausgründung
  • Outtasking => 100 % Outsourcing

Vorteil der Fremdvergabe: Kostenreduktion, Kapitalbindung und Liquidität, Ertragssteigerung, Anpassungsfähigkeit, Vereinfachung der Organisation, Risikoverlagerung, Know-how etc.

Probleme und Risiken: Genaue Beschreibung der Dienstleistung, Vertragsgestaltung, Qualitätssicherung, Controlling des Dienstleisters, kaum Einfluss auf Fremdpersonal, Know-how-Verlust / Abhängigkeiten, innerbetriebliche Probleme / Produktionsausfall, Haftung, Gewährleistung usw.

Einflussfaktoren auf die strategische Entscheidung: Effizienz der bisherigen Bewirtschaftung, Gebäudeart und -alter, Branche, Unternehmenskultur, Komplexität der Aufgaben, Servicelevel, Umfeld etc. (ERSTFM)

Outsourcing (IFMA)
Refers to a full transfer of the facility management functions to an outside firm. The corporation then manages the outsourcing contract rather than the entire facility managernent function.a (ifma.org)
Outsourcing (DYWIDAG)
Fremdvergabe einzelner betrieblicher Funktionen, die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören. Grundgedanke ist, dass externe "Dienstleister" diese Leistungen günstiger erbringen können als eigene Mitarbeiter. (Dywidag)
Outtasking
Bezug klar abgegrenzter Einzelleistungen, wie z.B. die einmalige Fassadenreinigung oder der einmalige Rasenschnitt ohne Vergabe des gesamten Reinigungs- bzw. Grünanlagen-Managements (ATGA); vgl. => Outsourcing, => Einzelleistungen
Top
P
Performance Contracting
Aus Nutzersicht kommt es bei Dienstleistern (Lieferanten) "... nicht darauf an, welche Serviceleistung zu welchem Zeitpunkt mit welcher Intensität an welcher Anlage erbracht wird. Hauptforderung ist, dass die an die Anlage gestellten Anforderungen erfüllt werden. ... Diese kontinuierlich mess- und nachprüfbaren Funktionsparameter sind im Sinne eines werkvertraglich geschuldeten Erfolges = Performance Contracting einzuhalten ... Der Nutzer kann auf einen intensiven Kontrollaufwand ... verzichten ..." => Contracting (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996)
Photovoltaik
auch Fotovoltaik; Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. In Solarzellen, meist aus Silizium, werden durch Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Soll Sonnenenergie auch zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins Netz eingespeist ("verkauft") werden, wird ein Wechselrichter benötigt. => Solaranlagen, => Solararchitektur (solarserver.de)
PM
=> Projektmanagement
PPS
Produktionsplanung und -steuerung
Predictive Maintenance
Voraussagende / überwachende Instandhaltung (ÖNORM M 8100)
Preventive Maintenance
Vorbeugende Instandhaltung (ÖNORM M 8100
Projektmanagement
"Überbegriff für alle planenden, organisierenden, überwachenden, koordinierenden und steuernden Massnahmen, die bei der Um- oder Neugestaltung von Systemen erforderlich sind. Dieses Vorhaben ("Projekt") ist zeitlich begrenzt, einmalig oder als abgeschlossene Tätigkeit repetitiv, umfangreich und komplex und kann verschiedene Stellen bzw. Abteilungen innerhalb und ausserhalb der eigenen Organisation betreffen. Als Führungsfunktion umfasst Projektmanagement das Vorgehen zur Erreichung der Lösung, die dafür erforderlichen Personen und Mittel, deren Einsatz und Koordinierung. (nach Qualitätsmanagement => ISO 9000, Lürzer, 1994)
Top
Q
Qualitätsmanagement
=> Total Quality Management
Top
R
Raumbuch
=>Detaillierte datenbankverwaltete Rauminformationen, wie Reinigungs-, Glasflächen, Steckdosen, Ausstattung, Mitarbeiterbelegung etc. zur aktiven Gebäudeverwaltung sowie für Statistik- und Controllingzwecke; => CAD, => CAFM. (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996)
Red carpet
Von Hewlett Packard geprägter Begriff für => Flexible Arbeitsplätze "... to create a positive image of the practice as opposed to => Hot desking." (Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996)
REN
Real Estate Norm; 1990 in Holland entwickeltes Bewertungstool zur Standardisierung der Grundstruktur von Immobilien (z.B. für Büro-, Industriegebäude, Shopping Center); ähnlich => BQA (ATGA; WIFI FM M3)
RICS
Royal Institution of Chartered Surveyors => www.rics.org.uk/; 1868 in London gegründet, weltweit anerkannter und tätiger Verband der Immobiliensachverständigen und -berater ESCS => OeVCS (ATGA)
Risk Management
The process of making and carrying through decisions that reduce or rninimize the adverse effects of accidental loss upon an organization. lt must be able to adjust to changing organizational requirements and external market conditions.a (ifma.org)

Analyse der Risiken im Unternehmen bzw. seinem Umfeld und deren strategische Behandlung. (WIFI FM M1)

RM
=> Risk Management

Alle Maßnahmen, die das Erreichen der Unternehmensziele gegen interne und externe Gefahren absichern: Risken des Unternehmens, Ziele und Strategien der Risikopolitik (z.B. Abläufe ändern, oder auslagern). Das unvermeidbare nicht zu kontrollierende Restrisiko ist durch Versicherung oder Selbstbehalt des Unternehmens zu finanzieren.

Top
S
Satellite office
An office used by a company for employees who telecommute. lt allows employees to reduce commutes by working at an office close to home for a few days a week. (ifma.org)
SBS
=> Sick Building Syndrome
Service Level
Der Service Level beschreibt die Qualität bzw. das Niveau (level) einer Dienstleistung als ergebnisorientierte Alternative der => Leistungsbeschreibung und wird nach Levels abgestuft definiert. Beispielsweise könnte "economy" als "genügsamstes" Niveau für anspruchslose, stark auf Kostenminimierung bedachte Bereiche gelten, wogegen das andere Skalenende - "premium" - höchste, qualitätsorientierte oder repräsentative Ansprüche beschreibt. (BMFM)
Service Level Agreements
Auflistung der möglichen Varianten für das Niveau einer angebotenen Dienstleistung. Der Kunde legt die zu erbringende Variante und damit das Dienstleistungsniveau nach dem Prinzip "Right practice!" (nicht "Best practice!") fest. (ERSTFM)
Shared space
Two or more employees sharing a single, assigned workspace and work tools, either simultaneously or on different shifts.a (ifma.org)
Shared tenant services
Services provided by a building to allow tenants to share the costs and benefits of sophisticated telecommunications and other technical services.a (ifma.org
Sick Building Syndrome
Ein Krankheitsbild, das in der Regel für klimatisierte Gebäude angewandt wird und sich in unspezifischen Symptomen, wie Schleimhaut- und Bindehautreizungen, Kopfschmerzen, allergischen Symptomen und erhöhter Krankheitsanfälligkeit äussert.

Klar davon abgegrenzt sind gebäudebezogene Krankheiten (Building Related Illness), wie Legionellose, Pontiac Fieber, Befeuchterlunge, Schleimhautreizungen bei erhöhten Formaldehydkonzentrationen u.a. (nach Tappler, A)

SLA
=> Service Level Agreement
Solaranlagen
Systeme zur Umwandlung der Sonnenstrahlung in nutzbare Energie als Wärme oder Elektrizität. Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind Kollektor, Wärmeabnahmestelle (der Speicher) und Regelung. Wichtigsten Bauelemente von Photovoltaikanlagen sind die Solarzellen, die zu Solarmodulen oder Solarpaneelen zusammengeschlossen werden, und der Speicher (Akkumulator).

Wird der produzierte Strom ins Netz eingespeist, erfolgt dies durch einen Wechselrichter zur Umwandlung des Gleichstroms in spannungs- und phasengleichen Wechselstrom. Die ökologischen Vorzüge von Solaranlagen - Reduzierung des Bedarfs an konventioneller Heizung um 50 % und damit Vermeidung von ca. 170 Tonnen CO2-Ausstoß - verursachen nur geringe Mehrkosten. (solarserver.de)

Solararchitektur
Die Solararchitektur integriert Elemente passiver wie aktiver Nutzung der Sonnenenergie und kombiniert diese mit Maßnahmen zur Vermeidung von Würmeverlusten. Ziel sind Niedrig-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser. (solarserver.de)
Ständig anwesende Personen
Ständig anwesende Personen umfassen alle Mitarbeiter (egal ob abwesend oder anwesend) und die anwesenden "externen" Personen, wie Besucher, Hürer, Schüler, Patienten usw. Letztere sind gemäss ihrer Anwesenheitsdauer in äquivalente ständig anwesende Personen umzurechnen, z.B. entsprechen 20 Besucher, die 1/10 der Nutzungsdauer im Gebäude verbringen, 2 ständig anwesenden Personen. (BMFM)
Standort
Summe der lokalem, regionalen und strukturellen Eigenschaften einer Immobilie (Grundstück, Gebäude etc.) im Hinblick auf ihre nutzungsrelevanten Lageeigenschaften (Standortfaktoren). Häufig bestehen Diskrepanzen in den Profilen der bestehenden und der erforderlichen Standortfaktoren (Erreichbarkeit, Kaufkraft, Industrieklima usw.), wodurch entweder Standortchancen nicht voll genutzt werden (Rentabilitätsnachteile) oder durch zusätzliche Maßnahmen zu kompensieren sind (Kostennachteile). Die nutzungsgerechte wirtschaftliche Optimierung aller betrieblichen Immobilien obliegt - unter Zuhilfenahme entsprechender Expertisen (Standort- und Marktanalysen, => Feasibility Study etc.) dem Liegenschaftsmanagement ; => Corporate Real Estate Management. (ATGA)
Strategisches Facility Management
"Facility Management ist ... eine unternehmensstrategische Aufgabe des Managements wie etwa das Strategische Marketing oder das Portfolio-Management, das nicht auf nachgeordnete Verantwortungsbereiche delegiert werden kann. Facility Management beschreibt dabei ... Managementfunktionen der Immobilienwirtschaft, also der Investoren und Betreiber bzw. Nutzer von Immobilien , Anlagen oder Systeme." (Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Supply Chain Management
=> Chain Management
Top
T
Technisches Gebäudemanagement
Teilbereich des Operativen Gebäudemanagement. Gesamtheit der technischen Dienstleistungen zum Unterhalt von Gebäuden. Dazu gehören unter anderem Inspektion, Wartung und Instandsetzung, Stördienste, Bauwerkserhaltung und Optimierung der Anlagen. (Dywidag)

Daraus "... formuliert sich der generelle Anspruch an das Technische Gebäudemanagement als kostenoptimales und flexibles Bedienen und Instandhalten. (Facility Management, Braun / Oesterle / Haller, 1996)

Teilanbieter
Anbieter von Teilleistungen im => operativen Facility Management (z.B. => Sicherheit, => Instandhaltung, => Reinigung), ohne das => strategische Facility Management zu übernehmen (auch "Teilleister"); => Externer Facility Manager, => Maincontracting, => Komplettanbieter (ATGA)
Telearbeit
=> Teleworking
Teleheimarbeit
Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung => Teleworking. (Internet Telearbeit)
Telematik
Wortbildung aus Telekommunikation und Informatik. Spektakulärstes Kind dieser Verbindung ist das Internet. (Internet Telearbeit)
Teleworking
Die Entwicklung der Kommunikations- / Informationstechnologie und die grundsätzlich nicht notwendige räumliche und zeitliche Koppelung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter ermüglicht eine flexible (virtuelle) Organisation des Arbeitsplatzes:
  • Mobile Telearbeit: Ortsunabhängige Tätigkeit unter Benutzung von Geräten und Systemen der Informationsverarbeitung
  • Alternierende Telearbeit / außerbetriebliche Arbeitsstätte: Tätigkeit in privaten Räumen der Mitarbeiter zum Teil während der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit unter Benutzung von Geräten und Systemen der Informationsverarbeitung (IBM 1998)

Teleworking verbindet Elemente der früheren Heimarbeit und Selbständigkeitsmodelle der Kommunikationsberufe (z.B. Freier Journalist). Begrifflich nicht eindeutig verwendet. Signifikant aber die Bindung an ein Unternehmen und ein durch moderne Kommunikation ermöglichter dislocierter Arbeitsplatz. (Internet Telearbeit).

TGA
Technische Gebäudeausrüstung => auch Technisches Gebäudemanagement
Total Quality Management
Unternehmensstrategie, deren Unternehmens- und Qualitätsziele sich direkt an den Kundenbedürfnissen orientieren: "Langfristiges, integriertes Management-Konzept, um die Qualität von Produkten und Dienstleistungen einer Unternehmung in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Kundendienst durch die Mitwirkung aller Mitarbeiter zu günstigen Kosten kontinuierlich zu gewährleisten und zu verbessern, um eine optimale Bedürfnisbefriedigung der Konsumenten zu ermöglichen." (Qualitätsmanagement & ISO 9000, Lürzer, 1994)
TQM
Total Quality Management
Top
U
Übersiedlungsrate
Die Übersiedlungsrate entspricht der Gesamtzahl der Arbeitsplatzübersiedlungen pro Jahr dividiert durch die Gesamtanzahl der Mitarbeiter, in Prozent. Damit sind alle internen (innerhalb eines Gebäudes) und externen Übersiedlungen (einzelner Abteilungen bzw. Personen von einen Betriebsstandort zum anderen) gemeint. (BMFM)
Umweltmanagement
Wahrnehmung der Verantwortung für die ökologischen Auswirkungen unternehmerischen Handelns und Nutzung der ökologischen Erkenntnisse und Methoden zur Kostensenkung und Ergebnisverbesserung. Sinnvolles Umweltmanagement führt bei grösserem wirtschaftlichen Nutzen zu geringerer Umweltbelastung. (Facility Management planen - einführen - nutzen, Schneider, 2001)
Umzugsmanagement
Die durch den ständigen Wandel organisatorischer Strukturen und Geschäftsprozesse bedingte laufende unternehmensinterne Umbelegung von Arbeitsplätzen samt der dem jeweiligen Nutzer vorbehaltenen Arbeitsplatzausstattung (Zugangsberechtigung bzw. Schlüsselmanagement, Telefonklappe, EDV usw.; auch Übersiedlungsmanagement. (nach Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
USV
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Top
V
Ver- und Entsorgung
Alle Leistungen zur Versorgung der Anlagen und Systeme mit Energie, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie zur Entsorgung von Abfällen im Rahmen der massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und Möglichkeiten, wie z.B. Recycling. (nach Facility Management, Galonska / Erbslöh, 2000)
Verkehrsfläche
Teil der => Netto-Grundfläche, der für den Zugang zu den Räumen, den Verkehr im Gebäude und für das Verlassen des Gebäudes im Notfall vorgesehen ist. Bewegungsflächen innerhalb von => Nutz- oder => Funktionsflächen zählen nicht dazu. (DIN 277)
Versorgung
Teilbereich des => Technischen Gebäudemanagement. Dienstleistung zum Versorgen der Anlagen und Systeme mit Energie, Hilfs-, Betriebsstoffen, Ersatz- und Verbrauchsmaterialien. (Dywidag)
Vertragsmanagement
Teilbereich des Kaufmännischen Gebäudemanagement. Inhalte sind die Anpassung und Pflege von Verträgen und die Überwachung der Erfüllung von Verträgen. (Dywidag)
VF
=> Verkehrsfläche
Virtual office
A generic term used to describe the idea of the worcplace as wherever and whenever you are working, i.e., the workplace disassociated from a specific place and time.(Building Evaluation Techniques, Baird / Gray / Isaacs / Kernohan, 1996

Employees have the freedom to office anywhere (home, hotel or car) through the use of portable technology. (ifma.org) ) => Flexible Arbeitsplätze

Top
W
Wissensmanagement
Systematische Einbindung des Wissens der Mitarbeiter - als wertvollstes Gut - in die Geschäftsprozesse und Unternehmenskultur; auch Knowledge Management. (Business, Lintschinger 20